Zur Erinnerung: Im Januar 2015 trafen zwei Sturmtiefs auf die Küste

Zwei Orkantiefs im Januar 2015

Zwei Orkantiefs im Januar 2015

Diese Meldung wurde in die neue Website im August 2015 wieder eingefügt.

Als Deichgräfin bereite ich mich intensiv auf die beiden Stürme vor,

die am 9. und 10. Januar auf Deutschland treffen werden.

Die Warnmeldung des Deutschen Wetterdienstes gebe ich an meine Herde und an die Bevölkerung weiter.

In diesem neuen Jahr muss ich meine Kraft gleich zu Beginn sammeln,

um den durch den Sturm aufgewühlten Wassermassen stand zu halten.

Laut des Deutschen Wetterdienstes werden außergewöhnlich schwere Stürme

auf die Küste treffen. Eine verstärkte Deichwacht ist notwendig.

Ich als Deichgräfin bin schon heute Nacht sehr wachsam und

werde die heran peitschenden Fluten regulieren.

Ihr alle seid sicher. Die Deiche halten!

Aktuelle Warnlage – 9. Januar 2015: NDR

Was ist eine Sturmflut?

Zu einer Sturmflut kann es kommen, wenn starker Wind die Wassermassen vor sich her drückt und die Kräfte der Gezeiten verstärkt. An der Nordseeküste spricht man von einer Sturmflut bei 1,50 bis 2,50 Meter über dem mittleren Hochwasser, für die Ostseeküste reichen schon 1,00 bis 1,25 Meter. Dabei werden einzelne Küstenstraßen überschwemmt. Eine schwere Sturmflut verursachen an der Nordseeküste Wasserstände von 2,50 bis 3,50 Meter über mittlerem Hochwasser – die nordfriesischen Halligen melden dann “Land unter”. Bei einer sehr schweren Sturmflut werden mehr als 3,50 Meter erreicht.

Sturmfluten an der Küste und in Hamburg

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg hat am Morgen eine Sturmflut-Warnung herausgegeben. Demnach werde heute das Nachmittag- beziehungsweise das Abend-Hochwasser an der ostfriesischen Küste etwa einen Meter höher, im Weser- und Elbegebiet und an der nordfriesischen Küste etwa 1,50 Meter höher als das mittlere Hochwasser eintreten. Die Sturmflutwarnung sei voraussichtlich bis 19 Uhr gültig.

Das BSH hatte schon in den vergangenen Tagen vor Sturmfluten im gesamten Küstengebiet der Nordsee in Schleswig-Holstein gewarnt. In Hamburg könnte der Höhepunkt am Sonntagmorgen erreicht werden: Ein Wasserstand von bis zu 2,50 Meter über dem mittleren Hochwasser ist möglich. Laut der Innenbehörde ist die Stadt “immer auf solche Sturmlagen vorbereitet”.

“Das ist nicht dramatisch”

Gelassenheit herrscht auch auf der Hallig Langeneß: “Respekt haben wir vor den kommenden Tagen schon, schlaflose Nächte aber nicht”, sagte der Vize-Bürgermeister, Malte Karau, am Donnerstag. Ähnlich zuversichtlich ist Gudrun Binge von Hallig Hooge: “Wir haben fast jedes Wochenende ein ‘Landunter’, von daher steht nichts mehr herum, was überschwemmt werden kann.” Für Stefan Kreibohm vom Wetterdienst Meteomedia sind die Orkantiefs ebenfalls kein Grund zur Sorge: “Das ist normal für die Jahreszeit und nicht dramatisch.”

Im Harz soll der Orkan mit bis zu Tempo 150 blasen. “In der Regel passiert hier oben aber auch bei einem solchen Orkan nichts”, sagt Matthias Glenk von der Wetterwarte auf dem 1.141 Meter hohen Brocken. Die auf den Skipisten am Wurmberg bei Braunlage geplante Präsentation der “Skiwelt Harz” musste jedoch wegen des Sturms verschoben werden.

Quelle: NDR.de Nachrichten 9.1.2015

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